1. Treffen scribere et legere

Am Dienstag den 28.11.2017 fand die erste Versammlung des von Matthias Wieser initiierten und gegründeten Vereins „Kulturinstitut scribere et legere“ statt. Die Mitglieder sowie an dem Programm des Vereins interessierte Autoren verfolgten mit Aufmerksamkeit die detaillierten Ausführungen des Gründers. Er erklärte, dass die Idee zu diesem Verein durch berechtigten Zorn über die hohen Kosten von Publikationen entstanden sei.

Mithilfe des Vereins können Autoren und Autorinnen jede mögliche Unterstützung erhalten, von dem ersten Schritt eines Manuskriptes an, über Lektorat und Korrektorat bis hin zu einer preisgünstigen Fertigstellung ihres Werkes, sowie auch Hilfestellungen bei Lesungen.

Nach einer angeregten Diskussion über die verschiedenen Arten der Bildungsvermittlung waren sich die Teilnehmer einig, dass lesen, hören und sehen die drei notwendigen persönlichen Bildungskomponenten seien, wobei großer Wert darauf gelegt werden sollte, die Leselust der Kinder möglichst frühzeitig zu wecken. Eine junge Autorin stellte in den Raum, dass es viel zu wenig passende Literatur für Jugendliche ungefähr ab dem Alter von zwölf an gäbe.

Also liebe Autoren macht Euch daran, erzeugt Spannung – aber bitte ohne roher Gewalt, davon haben wir schon genug.

Zum Abschluss gab es kurze Lesungen von Margit in Prosa, Annemarie in Gedichtform, etwas zum Nachdenken mit Humor serviert von Ulli und ein Gedicht in reinem, schönen, bilderreichen Deutsch von Johanna.

Matthias brachte eine erstklassig durchstrukturierte Kurzgeschichte in der er eine Türklinke an den Anfang stellend, Neugierde erweckte und die Klinke für einen effektvollen Schluss noch einmal als Stilmittel einsetzte.

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