Lutz LEOPOLD, Waldviertel Kuenringerland (Rezension v. Barbara Scheck)

 

Als ich den Bildband WALDVIERTEL KUENRINGERLAND das erste Mal in den Händen hielt, war es ein überraschendes Glücksgefühl, das mich durchfloss.

Woran liegt es? Mit dem Einband erfolgt eine so herzliche Einladung, aus dem Schatten ins Licht zu treten, dass ich ihr folgen muss! So trete ich denn vergnügt ein in den bepflanzten Innenhof, umrahmt von antikem Gemäuer, atme tief die würzige Luft von saftigem Grün ein und lasse mich von Lutz LEOPOLDs lebendig eingefangenen Bildern führen durch eine mir bisher unbekannte Region. Meine Ahhhs und Ohhhs habe ich nicht zählen können, denn dieses Buch fasziniert zusätzlich durch seine Texte, verfasst von einer Autorengruppe, die sich große Mühe gab, den Leser so zu fesseln, dass er am Ende gar nicht anders kann, als diese Gegenden selbst aufzusuchen, den Sagen und Märchen verträumt zu folgen und – die zahlreichen Rezepte auszuprobieren, die Laszlo Nemeth selbst erst getestet hat, um sie dem Leser vorzustellen. Rundherum gelungen, kann ich nur sagen – bis auf die letzten Schreibfehler vielleicht, die mit der nächsten Auflage dann bestimmt auch behoben sein dürften. Lebte meine Mutter noch, sie hätte den Bildband von mir zum Fest bekommen!

Edition scribere & legere · ISBN 978-3-942469-71-5 · 200 S.

Exklusiv erhältlich in der Buchhandlung Bookpoint, Kalvarienberggasse 30, 1170 Wien.

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